Wie viel darf man in seinem Wohnmobil wirklich zuladen?

Schon vor dem Kauf eines Wohnmobils sollte man auf die Zuladung achten, weil was nützt einem das schönste Fahrzeug, wenn man damit vom Gesetz her, eigentlich nicht in den Urlaub fahren darf. Theoretisch ist es doch einfach, dass zulässiges Gesamtgewicht, welches bei den meisten Wohnmobilen 3,5 Tonnen beträgt, wird vom Leergewicht (beides im Fahrzeugschein) abgezogen und schon hat man die maximale Zuladung. Leider liegen hier Theorie und Realität weit auseinander und schwups ist man überladen.

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Wer sich auf den Seiten der Reisemobilhersteller nach einem Fahrzeug neuen informiert, der trifft auf Begriffe wie Leergewicht, Masse in fahrbereiten Zustand, Maximale Zulademöglichkeit und Technisch zulässige Gesamtmasse. Bei vielen Begriffen findet man auch noch ein * und darf in den Fussnoten weiter nach einer Erklärung suchen. Ich werde versuchen, dass ganze mal so einfach wie möglich zu erklären. Weiterlesen

Ausstattung vom LMC Breezer Alkoven 694 G

Den LMC Breezer Alkoven 694 G haben wir beim Händler Soma Caravaning in Bremen gekauft und es handelt sich dabei um die Soma „Feelings 2016“ Edition. Das bedeutet der Händler nimmt eine höhere Stückzahl von identischen Fahrzeugen vom Hersteller LMC ab und es sind darin bereits mehrere Pakete enthalten. Den Preisvorteil von knapp 7000,00 € gibt der Händler direkt an den Kunden weiter.

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Die Hersteller preisen in ihren Werbeprospekten natürlich sehr viele tolle Funktionen an. Ob man die wirklich braucht und ob die nicht sogar bei fast allen Herstellern bereits Standard sind, kann der Laie nur schwer erkennen. Ich bin jetzt natürlich auch kein Experte und es ist ja auch „erst“ unser zweites Reisemobil, aber ich denke durch den Wechsel vom CaraBus zum Breezer, kann ich schon hier schon so einiges vergleichen. Weiterlesen

Wohnmobilfenster reinigen und pflegen

Die meisten Fenster am Wohnmobil sind aus Acrylglas, weil die sind leicht, günstig und isolieren dabei auch noch sehr gut. Das sind natürlich alles sehr gute Eigenschaften für den Einsatz an einem Reisemobil, jedoch ist Acrylglas leider sehr kratzempfindlich und somit sollte man bei Bäumen und Sträuchern gut aufpassen.

Aber auch bei der Reinigung gibt es einiges zu beachten. Staub und Schmutz muss mann gründlich mit Wasser abspülen, damit er nicht wie Schleifpaste wirkt. Man sollte auf einen Hochdruckreiniger verzichten und nur einen weichen Lappen verwenden. Für die Pflege gibt es spezielle Acrylreiniger, welche ohne jegliche Lösungsmittel auskommen und gleichzeitig die elektrostatische Aufladung von Acrylglas reduzieren.

Idrosee

Mein persönlicher Favorit ist hierfür der Mellerud Acryl und Glas Reiniger, welcher einfach in der Anwendung ist und sehr gute Ergebnisse erzielt. Einfach auf die zu behandelnde Oberfläche gleichmäßig aufsprühen und kurz einwirken lassen. Danach wie gewohnt mit einem weichen Tuch, oder Küchenpapier den gelösten Schmutz aufnehmen, aber dabei niemals die Scheiben komplett trocken abreiben.

Mit seinem Ablauf- und Antibeschlageffekt, schützt er vor Wiederanschmutzung und ist dabei auch noch Biologisch abbaubar. Die schmutzabweisende Wirkung des Reinigers hält zwar nicht dauerhaft, aber immerhin einige Monate an und als Zusatzprodukt, bietet Mellerud auch noch eine passende Versiegelung an. Acryl ist recht weich und so lassen sich feine Kratzer aus der Oberfläche raus polieren. Das geht super einfach mit der Scheibenpolitur Acryleit von Dr. Keddo.

Perfektes Navi für das Wohnmobil

Wie auch beim Kauf eines PKW, so wird auch beim Wohnmobil gerne ein All-in-One Gerät, oder auch Moniceiver genannt, vom Händler direkt mitverkauft. Damit kann man nicht nur Musik oder Radio hören, sondern neben der Funktion als Monitor für die Rückfahrkamera, dient es gleichzeitig als Navigationsgerät. Ich persönlich halte von solchen Geräten überhaupt nichts. Viel zu teuer und das Kartenmaterial ist meisten schon bei der Auslieferung veraltet und mit der eigentlichen Software und dessen Bedienung, sowie mit der Möglichkeit von Softwareupdates, ist das leider auch immer so eine Sache.

Selbst von einem reinen schon sehr guten portablen Navi, wie dem Garmin camper 760LMT-D EU, halte ich nicht so viel. Die Geräte sind auf die reine Navigation beschränkt und kosten dafür dann auch wiederum viel zu viel Geld. Meine persönliche Empfehlung ist eine Kombination aus einem Doppel DIN Radio, mit der Möglichkeit die Rückfahrkamera anzusteuern und einem Tablet mit GPS, oder einem Smartphone.

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Als Doppel DIN Radio verwende ich das Pioneer MVH-AV280BT, welches ich hier im Blog bereits ausführlich vorgestellt habe und als Tablet ein iPad, wobei mein iPhone 6s Plus auch ausreicht. Es kann hierfür natürlich auch ein Gerät mit Googles Betriebssystem Android sein. Am Ende bekommt man in der Kombination einfach deutlich mehr für Geld und ist seitens der Software oder Hardware einfach viel flexibel.   Weiterlesen

Der 12V Staubsauger PD1200AV-XJ von Black + Decker im Videotest

Im Wohnmobil sammelt sich so einiges Schmutz an und natürlich vor allem dann, wenn Kinder oder Tiere mitreisen. Wohn, Ess- und Schlafzimmer sind hier sehr nah beieinander und bei manchen Fahrzeugen ist es sogar ein Raum. Daher es es hier sehr wichtig, den Raum einfach und schnell sauber zu halten und das geht am besten mit einem Staubsauger. Der Strom kommt zwar im Wohnmobil auch erstmal grundsätzlich aus der Steckdose, aber halt meistens von der Aufbaubatterie. Daher setzte ich hier auf einen Staubsauger mit 12v um möglichst unabhängig zu sein und mein Favorit ist der Black + Decker PD1200AV-XJ.

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Der Staubsauger findet dank seiner sehr geringen Maße von 30cm Länge, 15cm Breite und 23cm Höhe in jedem Fahrzeug einen Platz. Das Stromkabel ist knapp 5m lang und dazu hat man noch einen flexiblen Schlauch mit einer Länge von 1,2 Metern. Auf das Ende des Schlauches, kann man entweder die ausklappbare Polsterbürste, oder die extra lange Fugendüse aufsetzen. Das Gewicht beträgt inklusive der Adapter gerade einmal 1,4 Kilo und schon somit auch die zulässige Gesamtmasse des Fahrzeugs.

Die Saugkraft ist wirklich überzeugend und schlägt alles, was ich bis dahin an Leistung bei 12v Staubsaugern gesehen habe. Dank des flexiblen Schlauchs kommt man bequem in jede Ecke des Fahrzeugs und die Entleerung des 560 ml Staubfangbehälters ist super einfach.

Dazu öffnet man einfach die Seitenklappe und der meiste Dreck kann so direkt entsorgt werden. Um den Filter zu entnehmen und wenn nötig zu reinigen, kann man auch einfach den ganzen Staubfangbehälter abnehmen und den Filter herausziehen. Die Saugleistung beträgt 12.5 AW und die Saugkraft: 400 mm/Wassersäule und der Luftdurchsatz: 1.060 l/min. In dem folgenden Video kann man sich am besten ein Bild von der Saugleistung machen.

Fazit: Der Black + Decker PD1200AV-XJ ist der beste 12v Staubsauger den ich in dieser Preisklasse kenne. Die Kabellänge und der flexible Schlauch ist super und somit ist er von meiner Seite eine ganz klare Kaufempfehlung.

Der LMC Breezer Alkoven 694 G

Wir haben einen Wechsel vom Weinsberg CaraBus 601 MQH, einem Kastenwagen, zu einem LMC Breezer Alkoven 694 G vollzogen. Wir hatten uns ja bereits vor dem Kauf vom CaraBus sehr intensiv mit den verschiedenen Fahrzeugtypen, wie Alkoven, Voll- und Teilintegrierter, Kastenwagen usw. auseinandergesetzt und wussten somit, was für uns in Frage kommt.

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Ein Alkoven ist für uns als Familie die einzige richtige Variante. Damit haben die Kinder oben ihr eigenes Bett, was man nicht jeden Tag auf- und abbauen muss und die Sitzgruppe ist voll nutzbar. So kennen wir es auch aus dem CaraBus und wollen diese Bauform nicht mehr missen. Wir wollten hinten auch keine Etagenbetten, weil dadurch ist die Garage kleiner. Die Betten sind wegen ihrer Größe und dem maximalen Gewicht von ca. 80 kg auch nicht wirklich für Erwachsene geeignet und das Fahrzeug wird schwerer, wodurch dann die Zuladung sinkt. Einzelbetten brauchen bzw. wollen wir persönlich nicht und das Fahrzeug soll die Länge von 7 Metern auch nicht überschreiten. Also ein Alkoven mit Querbett im Heck, ist und bleibt für die beste Aufteilung in einem Campingfahrzeug.  Weiterlesen

Gummidichtungen ganz einfach pflegen

Die vielen Gummiprofile am Fahrzeug dichten es gegen Wasser, Kälte und Lärm ab. Man findet Sie an jedem Fenster und an jeder Tür bzw. Klappe des Fahrzeugs. Vor allem beim Kastenwagen werden die Gummis bei der Schiebe- und Hecktür stark beansprucht und man sollte die Gummis daher regelmäßig pflegen, damit sie nicht spröde und undicht werden. Wenn man die Gummidichtungen nämlich ersetzen muss, wird es ganz schön teuer und der Aufwand, sowie die Kosten bei der kleinen Pflegekur, halten sich sehr in Grenzen. Spätestens also wenn die Schiebetür festbappt, oder die Acrylscheiben anfangen an den Dichtungen zu kleben, sollte man mit der Reinigung und der Pflege beginnen.

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Als erstes sollte man prüfen, ob alle Gummis auch richtig in den Führungen sitzen und dann die groben Verunreinigungen mit einem feuchten Lappen abwischen und dann kann es auch schon mit der Pflege und dem Werterhalt losgehen. Mit dem Gummi-Pflegestift (74653) von Nigrin, welcher über eine Schwammspitze verfügt, kann man die Dichtungen ganz einfach nachfahren. Das Auftragen der Flüssigkeit erfolgt somit sehr gleichmäßig und das ganze ist mit dem Pflegestift sehr einfach zu handhaben. Besser geht es nicht!

Unser Wechsel von Weinsberg zu LMC

Die richtige Überschrift für diesen Artikel zu finden, ist mir gar nicht so leicht gefallen. Denn sie könnte auch „Der Wechsel vom Kastenwagen zum Wohnmobil“ lauten, aber für mich war und ist, der Weinsberg CaraBus 601 MQH ein Wohnmobil und nicht „nur“ ein Kastenwagen. Wir haben mit ihm in einem Jahr, bereits drei sehr schöne Urlaube erlebt. Angefangen mit unserer ersten Tour über Garmisch und Sölden zum Gardasee, über die 3 entspannten Wochen in Südschweden, bis hin zu der schönen Woche auf Rømø. In der Zeit haben wir in dem Bus gewohnt und wir waren mit ihm immer sehr mobil und somit passt Wohnmobil.

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Jeder muss sein richtiges Fahrzeug finden und ob das nun 12 Meter lang und teurer als ein Einfamilienhaus ist, oder ob man zu fünft mit aufwendigen Umbauaktionen in einem Bulli nächtigt, dass muss und soll doch jeder für sich entscheiden. Die Vielzahl an Herstellern und Modellen ist doch fantastisch, denn so dürfte für jeden etwas dabei sein. Heute vor genau 337 Tagen, haben wir den Kaufvertrag für den CaraBus 601 MQH unterschrieben und damals war es für uns das richtige Fahrzeug. Aber die Lebenssituationen ändern sich nun mal auch und weil ich in der letzten Zeit viele Nachrichten von etwas verunsicherten Lesern bekommen habe, die noch auf ihren CaraBus warten (Lieferzeit über 12 Monate), wollte ich hiermit einmal kurz Entwarnung geben. Weiterlesen

Knuspriges Toast auch im Wohnmobil

Wie einfach man Brötchen im Omnia Backofen über den Gaskocher aufbacken kann, darüber habe ich bereits berichtet. Wenn man anstatt Brötchen aber ein schönes knuspriges Toast zum Frühstück haben möchte, dann geht das natürlich auch. Einen per Strom betriebenen Toaster benötigt man aber nicht. Alles was man dafür benötigt, ist den günstigen und unheimlich praktischen Toast Aufsatz von Camp 4.

Toaster

Den Aufsatz einfach auf den Gasgrill legen und bei kleiner Flamme, ist ein Toast nach 1 bis 2 Minute pro Seite (je nach gewünschter Bräunung) auch schon fertig. Es finden locker 2 Scheiben Toast nebeneinander Platz und einfacher geht´s wohl kaum.

Gestank aus dem Abwassertank beseitigen

Vor ein paar Tagen hat unser Abwassertank angefangen morgens bzw. beim losfahren bestialisch zu stinken. Der Gestank wurde durch wohl durch das reinigen vom Grillrost in der Spüle verursacht. Wir versuchten es mit Entleerung vom Tank und einer ordentlichen Portion Spülmittel, aber war nichts zu machen, der Gestank wollte nicht weichen. Wir machten uns auf die Suche nach einem Supermarkt und besorgten eine Packung Gebissreiniger.

Frischwasser

Mit solchen Tabs (normalerweise vom Aldi) reinige ich etwa nach einem Urlaub, auch immer den ganzen Frischwassertank. Es kommen immer auf einen Liter Wasser ein Tab, aber hier in Schweden waren nur recht teure Markenprodukte verfügbar und somit reichte mir eine Packung mit 64 Stück auch aus.

Die Tabletten vorher in einem Gefäss auflösen und in den leeren Abwassertank über die Spüle einfüllen. Den Tank dann zu etwa zwei dritteln füllen und ein paar Runden fahren, bei uns waren es die letzten Kilometer bis zur Dresine in Hultsfred (Bericht) und dort haben wir das Auto dann 4 Stunden ruhen lassen. Danach war der Gestank komplett verschwunden und er trat auch nicht mehr auf. Wenn wir wieder zuhause sind, lege ich eine Ladung Tabs in den Bus und den Grill reinige ich jetzt immer im Falteimer. Wenn der Gestank mit den günstigen Tabs nicht verschwindet, muss man zu härterem greifen und hier empfehle ich den Tankreiniger von Thetford, mit dem verschwindet dann alles spurlos.